Jo Jankowski - Fotografie schwarz-weiss

Einzelausstellung im Mai und Juni 2020

Öffnungszeiten werktags 9 bis 17 Uhr
Location hit-Technopark, Tempowerkring 6, 21079 Hamburg
Cleanpower 9065
Cleanpower 9613
Cleanpower 8305
 
Gutegott 283
Gutegott 284
Gutegott 289
 
Magicwood 0123
Magicwood 0020
Magicwood 1026
 
Midlifesex 3253
Midlifesex 3454
Midlifesex 2357
 
Whitecube Bu06
Whitecube Bu02
Whitecube Bu12
 
X Me Hinterkonti
White
White
 
Annaburk 141
Annaburk 140
Annaburk 139

Fotos, die dem Menschen gewidmet sind

Der Fotograf Jo Jankowski macht vertrauliche Aufnahmen, seine Geschichten erzählen von privaten Momenten. Natürlich ist er ein Teil der Aufnahme; doch scheint er den Abgebildeten kaum aufzufallen, auch wenn es manchmal Blickkontakt gibt. Seine Motive sind dem Menschen gewidmet und er hat beim Fotografieren ganz offensichtlich das Glück, den richtigen Moment zu erwischen.

Nach Jahren in der Dunkelkammer weiß Jankowski, wie seine Schwarz-Weiß Bilder aussehen sollen. Der Prozess läuft mittlerweile digital ab: mit Nachbelichtung und den Einstellungen von Papiergradation oder Grauabstufung lassen sich heute bessere Bilder herstellen als auf analogem Wege.

Bevor Jankowski in Ulm und Darmstadt Fotografie studierte, machte er eine klassische Ballett-Ausbildung bei Katharina Krummenacher. Nach dem Diplom als Fotodesigner bei Prof. Dr. Hans Puttnies arbeitete er für verschiedene Werbeagenturen und Redaktionen.

Es ging ihm schon immer darum, mit schwarz-weißen Fotos Geschichten von Menschen zu erzählen.

Heute lebt er in Berlin, ist verheiratet und hat drei Kinder.

JOJANKOWSKI.COM

Jo Jankowski Portrait

kunst verbindet ... gestern heute morgen

 

 

 

 

zwischen den träumen von morgen und dem bedauern des gestern liegt die gelegenheit von heute - ich brauche nicht zu leben, wie ich es gestern getan habe. morgen wird sich alles ändern. aber sterne - gestern wollte ich es heute schon

 

wie könnte es nun gehen? gestern fromm, heute tüchtig, morgen schön?

vielleicht. helfen doch alle drei, daß leben zu ertragen:

 

des menschen religion ist der preis

der hoffnung, der moral und der geborgenheit

" ... der sonne anblick, gibt den engeln kraft" (kant)

 

des menschen arbeit und vernunft hält drei übel fern:

die langeweile, das laster und die not

" ... da bleibt der zwang, den garten zu bestellen" (voltaire)

 

des menschen kunst zuletzt als möglichkeit des anders seins:

eine erfahrung, nicht die des kampfes ums dasein, sondern die des genusses.

das reich der sinne, das ästhetische erweist sich hier einer idee des glückes verpflichtet - als ein heilmittel gegen alltag, pflicht und notwendigkeit

" ... im fleiß kann dich die biene meistern,

in der geschicklichkeit der wurm dein lehrer sein.

dein wissen teilst du mit den geistern,

die kunst, o mensch, hast du allein" (schiller)

 

eine chronologie (mystic-ethic-esthethic) wäre zu erkennen.

doch läuten die kirchen immer noch, greta rettet gerade noch die welt und die boheme schließt auf zur avantgarde. geneigt die ästhetik von morgen zu wählen, verlangt sie doch von mir am meisten im heute zu sein, hoffe ich nun auf einen lebendigen austausch - beobachte, wie das umfeld einem zur seite steht, beschreite die jetzt beginnende veränderung nicht allein, suche menschen,

die das lieben, wie ich es liebe

 

zwischen kür und pflicht, analog und digital, schwarz und weiß, kunst und kommerz, privat und publik, gestern und morgen, im hier und jetzt              

 

                                              jo jankowski november 2019