Michael Krippendorf – Objekte

Ausstellung: Kunst oder Krempel - das ist hier die Frage – 12.05.2014 - 04.07.2014

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Aus Alt macht Neu

Kreative Vorbilder wie der Schweizer Bildhauer Bernhard Luginbühl haben Michael Krippendorf inspiriert, aus bereits Vorhandenem etwas Neues zu erschaffen und damit Gegenstände, die nicht mehr gebraucht werden, einer neuen Bedeutung zuzuführen. Im Gegensatz zu seinem Vorbild Luginbühl kombiniert der Hamburger Künstler unterschiedliche Materialien miteinander und nennt seine Kunst deshalb collagen-art. Holz, Plastik, Metall, Glas und weitere Materialien werden miteinander verbunden.

So wird die Konsum- und Wegwerfgesellschaft zu einem Schlaraffenland für den Künstler Michael Krippendorf und sein Atelier in Harburg zu einer Fundgrube für Skuriles und Bekanntes aus der technischen Entwicklungsgeschichte. Krippendorf bildet mit seinen Arbeiten aktuelle gesellschaftliche Verhältnisse und ein individuelles Lebensgefühl ab, das wesentlich auf fortwährende Veränderung und Weiterentwicklung setzt. Dabei verschwimmt die Differenz zwischen Marketingstrategie und realem Fortschritt so stark, dass sich für Individuen und ganze Gesellschaften schließlich die Frage nach dem eigentlichen Sinn stellt.

Michael Krippendorf eröffnet mit seinen Objekten und Collagen für den Betrachter durch Wiedererkennungseffekte Einblicke in eine fantastische Welt, die Vergangenheit und Zukunft verbindet. Es werden Grenzen aufgezeigt, deren Unumkehrbarkeit schon die Rolling Stones 1968 mit ihrem Song "Sympathy for the devil" beschrieben haben und die den Unterschied von Kunst und Krempel definieren.

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